Mehr Sicherheit für Hagen: Die Null-Toleranz-Strategie für Hagen kommt!

15.04.2026

„Für uns gilt: Es darf in Hagen keine rechtsfreien Räume geben." Das macht der CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Klepper deutlich. "Wer sich nicht an Regeln hält, muss mit Konsequenzen rechnen. Gleichzeitig stärken wir die Präsenz der Sicherheitskräfte – sichtbar und wirksam."

Klepper verweist dabei auf den Koalitionsvertrag von CDU und SPD im Hagener Rat. Dieser räumt dem Thema räumt dem Thema Sicherheit zentrale Bedeutung ein. Mit einem neuen Bestreifungskonzept wollen CDU und SPD insbesondere in den Abend- und Nachtstunden das Sicherheitsempfinden durch die Präsenz von Sicherheitspersonal in der Innenstadt deutlich verbessern. Zusätzlich soll die Hagener Straßenbahn dazu bewegt werden, zusammen mit dem SOD und der Polizei in den Abendstunden stichprobenartig die Haltestellen Stadtmitte und Hauptbahnhof zu bestreifen und auf ausgewählten Linien bis zum Betriebsende einzelne Fahrten zu begleiten. Dazu soll insbesondere auf Hinweise von Busfahrern reagiert werden.

Dort, wo das Sicherheitsempfinden allein durch ungünstige bauliche Gegebenheiten gestört wird (Angsträume), sollen korrigierende bauliche Maßnahmen oder intelligente Beleuchtungskonzepte die Situation verbessern (beispielsweise Durchgang Bahnhof Hohenlimburg). Dabei sollen – wo nötig – private Eigentümer eingebunden werden, da sich deren Wert der Immobilien durch die Maßnahmen ebenfalls verbessert.

Ist eine höhere Präsenz nicht das geeignete Mittel der Wahl, sollen mobile oder stationäre Videoüberwachungsanlagen die Sicherheit erhöhen. Diese Geräte sollen dort eingesetzt werden, wo eine kontinuierliche Überwachung angezeigt erscheint.

Mit diesen Maßnahmen will die Koalition verlorenes Sicherheitsgefühl in der Hagener Bevölkerung zurückbringen.

Redaktion: Alexander M. Böhm.

Initiative „Null-Toleranz-Strategie für Hagens Innenstadt und Stadtteilzentren“ für HFA 23.04.2026