CDU am Hengsteysee: „Wir haben gerade erst richtig angefangen.“

10.07.2026

„Die neue ADAC-Fahrradstation – die vierte auf Hagener Stadtgebiet – ist ein weiterer kleiner Baustein zur Entwicklung von Harkort- und Hengsteysee als Naherholungs- und Tourismus-Areal.“ Darüber freut sich der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Hagen, Jörg Klepper. „Damit geht unser Konzept, der vielen kleinen und mittelgroßen Schritte langsam auf“, wie Jörg Klepper betont.

Begeisterung und Vorfreude ist den jungen Augen von Bezirksbürgermeister Julian Reffelmann abzulesen: „Wenn der Hengstey- und Harkortsee im kommenden Jahr im Rahmen der IGA 2027 ihren glanzvollen Auftritt bekommen, liegen dahinter auch 14 Jahre engagierte politische Arbeit der CDU-Fraktion im Rat und in der Bezirksvertretung Hagen-Nord. Eine Menge Personen haben sich seit Gründung des parteiinternen Arbeitskreises „Freizeitnutzung Hengsteysee“ Mitte September 2013 damit beschäftigt, Ideen für die Ufergestaltung am Hengsteysee zusammengetragen und diese bis zum April 2016 zu einem Konzept zu verdichten. Diesen Personen verdanken wir heute viel!“ Insbesondere dem ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Röspel attestiert er Weitsicht: „Zur Erinnerung: 2013 war noch das hoch umstrittene Cargobeamer-Verladeterminal in der Diskussion. Erst später wurde klar, dass dieser nicht realisiert würde. Die CDU war auf diese Weise ihrer Zeit voraus.“

Julian Reffelmann dankt in diesem Zusammenhang aber auch Röspels Nachfolgern im Fraktionsvorsitz, Dr. Stephan Ramrath und Jörg Klepper: „Jeder von ihnen hat das Projekt als Chefsache begriffen, obwohl es nicht das vorherrschende politische Thema war. Sie haben das Projekt nie durch überzogene Pläne überdehnt, sondern immer Wert darauf gelegt, systematisch und schrittweise und vorzugehen. Sie hatten immer im Blick, dass die positive Wirkung für das Areal auf die ganze Stadt ausstrahlen muss. Das zahlt sich jetzt jeden Tag aufs Neue aus! Das rechne ich den Beteiligten, auch allen Mitgliedern des damaligen Arbeitskreises, hoch an!“

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Hagen-Nord, Finn Klepper, ist sogar überzeugt, „dass das langjährige Nischendasein dem Hengsteysee gutgetan hat: „Das Gelände hat in den vergangenen Jahrzehnten eine wechselvolle Geschichte erlebt. Nach der Aufgabe des Rangierbahnhofs übernahmen Birken und andere Pionierpflanzen die Gestaltung. Erst der Orkan Kyrill brachte im Jahr 2007 mittelbar den ersten Entwicklungsimpuls: Hagen brauchte ein Zwischenlager für Unmengen von Sturmholz. So wurde die Fläche gerodet und Jahre lang als Nasslager für das Sturmholz genutzt. Anschließend übernahm zwar die Natur wieder das Regiment. Aber der Fokus der Stadtgesellschaft war wieder auf die Fläche gerichtet. Es folgten wechselvolle Diskussionen – aber eben auch die klar ausgerichtete Strategie der CDU-Fraktion, die nun langsam Früchte zu tragen beginnt. Ich freue mich, das politisch mitgestalten und selbst erleben zu dürfen. Denn am Hengsteysee sind wir noch lange nicht fertig. Wir haben gerade erst richtig angefangen.“

Redaktion: Alexander M. Böhm.