Andreas Lueddecke
„Wir drücken bei der Digitalisierung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) jetzt auf die Tube!“ Das macht der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Hagen und Hagener LWL-Abgeordneter, Jörg Klepper, deutlich. „An die Stelle des analogen „Weiter so“ sollen nun konsequente Aufgabenkritik und neue, digitale Verwaltungsprozesse treten. Ziel ist, das hohe Leistungsniveau des LWL zu erhalten, ohne mehr Personal dafür einsetzen zu müssen.
Per Antrag fordern CDU- und SPD-Fraktion in der Verbandsversammlung von der LWL-Verwaltung, die Zahl der umlagerelevanten Stellen im Stellenplan 2027 auf dem aktuellen Stand zu stabilisieren. Freiwerdende Stellen sollen konsequent daraufhin überprüft werden, ob sie dauerhaft nachbesetzt werden müssen. Neue Stellen sollen grundsätzlich innerhalb des Stellenplans kompensiert werden. Für die Zeit ab 2028 soll die Verwaltung eine langfristige Strategie entwickeln, wie sie den Personalbedarf sozialverträglich durch Digitalisierung, Aufgabenkritik und effizientere Verwaltungsprozesse reduzieren kann. Einen pauschalen Stellenabbau sieht der Antrag hingegen nicht vor.
Jörg Klepper unterstützt den Weg nachhaltig: „Natürlich geht es um Wirtschaftlichkeit. Die Verwaltung soll effizienter werden, um Kostensteigerungen für die Mitgliedskommunen zu begrenzen. Städte wie Hagen stehen nämlich unter einem hohen finanziellen Druck. Es ist bereits unsere zweite Initiative, die Umlagezahlungen für die LWL-Mitglieder zu begrenzen. Vor wenigen Tagen haben CDU und SPD bereits die strategische Weiterentwicklung der Ausgleichsrücklage angestoßen.“
Redaktion: Alexander M. Böhm.

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