CDU hofft auf Investor für Deutsche Edelstahlwerke

14.10.2026

„Wir hoffen auf eine erfolgreiche Investoren-Findung für den traditionsreichen Hagener Standort der Deutschen Edelstahlwerke!“ Das macht der CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Klepper deutlich, der von der Presseberichterstattung über die mögliche Schließung des Hagener Standort überrascht wurde: „Natürlich ist uns nicht entgangen, dass die Deutschen Edelstahlwerke seit längerer Zeit mit wirtschaftlichen Herausforderungen kämpfen. Wir hätten jedoch nicht erwartet, dass das Unternehmen sein übergeordnetes Problem mit einem harten Schnitt in Hagen lösen würde. Da hätten wir uns eine deutlich frühere Information an die Belegschaft und den Rat gewünscht.“

Gedanklich ist Klepper bei den 300 Hagener Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: „Es muss jetzt alles Priorität haben, was die Arbeitsplätze in Hagen sichert. Ich hoffe, dass das Werk mit einem neuen Investor schnell und nachhaltig aus diesem Schwebezustand herausfindet. Wo die Stadt behilflich sein kann, da bin ich bei Oberbürgermeister Dennis Rehbein sehr sicher, wird die Stadt ihren Beitrag zum Fortbestand des Standorts leisten.“

Sven Sladek, CDU-Fraktionsmitglied im Wirtschaftsausschuss und Pressesprecher der CDU-Hagen, will für alle Fälle vorgesorgt sehen: „Sollte wider Erwarten kein neuer Investor das Werk übernehmen, muss für die Beschäftigten ein solider und fairer Sozialplan vorgelegt werden. Dazu gehört, dass die Deutschen Edelstahlwerke möglichst alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohnortnah in den übrigen Werken weiterbeschäftigt. Viele Kolleginnen und Kollegen haben ihre Erwerbsbiographie am Standort Hagen gefestigt. Sie haben Familien gegründet, Eigentum gebildet und beteiligen sich aktiv in Vereinen. Sie brauchen jetzt unsere ganze Solidarität, wie auch immer die Zukunft des DEW-Standorts Hagen aussehen wird.“

Redaktion: Alexander M. Böhm.