Klepper begrüßt Haushaltsgenehmigung

10.09.2026

„Es ist ein gutes Signal für die Handlungsfähigkeit unserer Stadt, dass die Bezirksregierung Arnsberg das Haushaltssicherungskonzept und den Doppelhaushalt 2026/2027 genehmigt hat.“ So ordnet der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Hagen, Jörg Klepper, die gerade veröffentlichte Entscheidung der Kommunalaufsicht ein: „Das zeigt, dass unsere politischen Mühen von Dezember 2025 bis Mai 2026, das Zahlenwerk zu durchdringen und einige Prioritäten neu zu fassen, erfolgreich waren. Das ist nicht nur für die Stadt selbst wichtig. Es ist insbesondere für alle neuen Neueinsteiger aus der Kommunalwahl 2025 wichtig. Auf diese Weise machen sie die Erfahrung, wie wichtig es ist, sich tief in die Finanzstrukturen der Stadt einzuarbeiten, Fragen auszuarbeiten und eigene Akzente zu setzen.“

Richtig findet Klepper auch, dass die Kommunalaufsicht uns keinen Persilschein ausgestellt hat: „Die Bezirksregierung tut gut daran, ihre Genehmigung mit der Erwartung zu verbinden, dass wir Maßnahmen zur Haushaltssicherung wirksam umsetzen und strukturelle Veränderungen angehen. Hierin unterstützen wir den Stadtkämmerer Bernd Maßmann ausdrücklich.“ Um das nachhalten zu können, muss die Stadt dort bis zum 30. November 2026 eine aktualisierte Prognose für das Gesamtjahr auf Grundlage der Finanzentwicklung bis Ende September sowie einen Bericht über die Umsetzung der Maßnahmen des Haushaltssicherungskonzeptes vorlegen. Ziel bleibt weiterhin der Haushaltsausgleich im Jahr 2034.

Der im Mai 2026 vom Rat der Stadt Hagen beschlossene Doppelhaushalt sieht für das Jahr 2026 Erträge von rund 985,6 Millionen Euro und Aufwendungen von rund 1,0587 Milliarden Euro vor. Für 2027 sind Erträge von rund 1,0139 Milliarden Euro und Aufwendungen von rund 1,1 Milliarden Euro geplant.

Redaktion: Alexander M. Böhm.