Alexander M. Böhm.
Mit ihren Unterschriften besiegeln die beiden Fraktionsvorsitzenden Jörg Klepper (CDU) und Claus Rudel (SPD) sowie die beiden Parteivorsitzenden Dennis Rehbein (CDU) und Timo Schisanowski (SPD) den Koalitionsvertrag „Mut zum Aufbruch: Gemeinsam Hagen gestalten!“. Damit sind auch die seit Mitte November laufenden Verhandlungen zu einer Zusammenarbeit in der Ratsperiode 2025-2030 erfolgreich abgeschlossen. Das zwanzigseitige Schriftstück fasst unter elf Sachthemen die Eckpunkte der geplanten politischen Vorhaben zusammen und beschreibt im zwölften Abschnitt den Modus der gemeinsamen Zusammenarbeit.
„Beide Parteien hatten vor der Kommunalwahl sehr ausdifferenzierte Programme und Vorstellungen entwickelt“, wie der CDU-Kreisvorsitzende, Dennis Rehbein, deutlich macht. „Da gab es zwischen CDU und SPD viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede in den Schwerpunktsetzungen. Während wir bei den einvernehmlichen Themen sehr schnell vorankamen, wechselte bei den Unterschieden so manche Textversion über die vergangenen Wochen hin und her“, wie CDU-Parteichef Dennis Rehbein veranschaulicht. „Das alles fand in einem durchaus konstruktiven und sachorientierten Rahmen statt. Jeder konnte Akzente setzen, musste aber auch die eine oder andere Kröte schlucken – so wie das bei einem Kompromiss nun einmal ist. Insgesamt ist ein guter Interessenausgleich zustande gekommen.“
Für die Arbeit im Rat betont CDU-Fraktionschef Jörg Klepper, „dass wir keine Formelkompromisse niedergeschrieben haben, die dann im praktischen Leben nicht funktionieren. Stattdessen haben wir immer darauf geachtet, wie sich etwas umsetzten lässt.“ Klepper ist überzeugt vom Arbeitsklima und der Qualität des Papiers. „Wir sind so konkret geworden, wie es vorab geht. Gleichzeitig können wir natürlich nicht alle aufkommenden Probleme vorausahnen. Aber ich bin nach den Verhandlungen zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung etablieren können.“
Die Fraktionen und Vorstände beider Parteien hatten am Wochenende einstimmig den Vertrag beschlossen und senden damit ein starkes Signal an Verwaltung und Stadtgesellschaft, die hier skizzierten Vorhaben auch realisieren zu wollen.
Welche inhaltlichen Schwerpunkte die neue Koalition setzt, lässt sich im angefügten Vertrag sehr gut erkennen.
Redaktion: Alexander M. Böhm.

Empfehlen Sie uns!